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Camino Inglés als weniger frequentierte Alternativroute

Das Sprichwort „viele Wege führen nach Rom“ könnte man abgewandelt auch auf den Jakobsweg anwenden. Wo man einsteigt bzw. welche Route man geht, bleibt am Ende schließlich jedem selbst überlassen. Möchte man mit seiner Pilgerreise jedoch nicht nur zur inneren Ruhe und Einkehr finden, sondern auch die Pilgerurkunde mit nach Hause nehmen, muss man mindestens die letzten 100km per pedes, via Drahtesel oder Pferd zurückgelegt haben und dies via Pilgerpass nachweisen können. Eine Möglichkeit, den Jakobsweg zu gehen, die etwas ungewöhnlicher ist, bietet der Camino Inglés. Vorzüge dieser Passage liegen darin, dass man den extrem hohen Temperaturen ausweicht, die in Zentralspanien keine Seltenheit sind, und durch eine außergewöhnlich reizvolle Landschaft pilgert. Während der Sommermonate liegen die Temperaturen um die 25° Celsius. Doch mit Regenschauern muss hin und wieder gerechnet werden. Zitronen- und Orangenbäume gedeihen hier und malerische Dörfer sowie uralte Klöster, die längst vereinsamt sind, liegen auf dem Weg. Man versäumt auch nicht den Blick auf die herrliche Küste Galiciens, wo Ferienhäuser Spanien während der Saison zahlreiche Gäste bescheren. Steile Felsen und malerische Sandstrände faszinieren, bevor es weiter geht durch duftende Eukalyptus- und Pinienwälder.

Sanfter Ausklang der Pilgerreise

Charmante Städte mit mittelalterlichen Altstadtzentren warten auf Pilgerer und weitere Sinneseindrücke bieten die kulinarischen Angebote der Region, Fisch und Meeresfrüchte oder leckere Käse- und Wurstwaren. Nicht selten kann man mitten in regionale Feste oder Feierlichkeiten geraten. Diese Pilgerstrecke bietet Abwechslung, sodass man in jedem Fall zu schätzen lernt, wie vielfältig und reich unsere Erde ausgestattet ist. Eine Pilgerreise ist immer ein kleines Abenteuer. Was sie für jemanden persönlich bedeutet, kann niemand im Vorfeld sagen. Man sollte sich dennoch im Klaren sein, dass einem bei aller Schönheit und Romantik auch Anstrengungen erwarten. Deshalb ist es günstig, nicht ganz unvorbereitet aufzubrechen. Vielleicht entschließt man sich im Anschluss noch ein paar Tage zu entspannen, um die Eindrücke nachwirken zu lassen. Passende Ferienobjekte findet man beispielsweise unter www.vacasol.de.

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