Das es jedes Jahr Verletze gibt bei der Stierhatz in Pamplona, die Hemingway durch seinen Roman “La Fiesta” auch international bekannt gemacht hat, ist normal. Dieses Jahr ist aber zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder einer der Mozos (die Männer, die mit den Stieren zur Arena laufen) getötet worden
Der 27jährige Madrilene, der seit Jahren in Pamplona mit lief, starb an seinen Halsverletzungen, nachdem ein Stier ihn mit dem Horn am Hals getroffen hatte. Drei weitere Läufer wurden während des selben Rennens schwer verletzt.
Der Tod des jungen Mannes, der in Spanien mit drastischen Bildern tagelang durch die Nachrichten ging, hat die Diskussion um Sinn und Zulässigkeit dererlei Bräuchen wieder angefacht und die Stimmen, die sich gegen den Stierkampf aussprechen, immer lauter und zahlreicher werden.