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Zum Heiligen Jahr: Schnitzeljagd nach Santiago

In der Reisebeilage zur Samstagsausgabe der spanischen Zeitung La Vanguardia gibt es diese Woche einen ausführlichen Artikel zum Heiligen Jahr auf dem Jakobsweg. Hier ein paar Auszüge daraus:

  • Der Jakobsweg auf Facebook: Auch wenn der Begriff “Pilgern” zunächst einmal Assoziationen ans Mittelalter wach werden lässt, ist der Jakobsweg längst auch im Internet gut vertreten. Auf Facebook gibt es zwei größere, recht aktive Gruppen, eine davon für das Jahr 2010. Wer Lust hat mitzumachen und sich auszutauschen: Einfach einen Account anlegen, und schon kann man mit diskutieren.

  • Für alle, die Santiago mit dem Fahrrad erreichen wollen, ist vielleicht die folgende Seite von Interesse: www.bicigrino.com. Sie bietet ein aktives Forum, Informationen zu Routen und Herbergen, zum aktuellen Wetter und zu anderen Themen, die Radfahrer interessieren.

  • Wer seinen Rucksack nicht nach Santiago schleppen möchte, kann ihn der Firma Jacotrans anvertrauen (www.asantiagosinmochila.blogspot.com). Für sieben Euro pro Rucksack und Tag bringt sie das Gepäck bis vor die Tür der Kathedrale von Santiago. Und wer es am Ende der Etappen gerne bequem oder sogar luxuriös hätte, sollte sich auf der Seite der Firma Rusticae umschauen. Sie führt Landhäuser am Jakobsweg auf von denen einige sogar einen eigenen Golfplatz haben…

  • Dass der Jakobsweg immer schon mehr war als eine Pilgerroute, ist bekannt. Auch heute kann man ihn einfach als Reiseroute begreifen, und zum Beispiel von Thermalbad zu Thermalbad nach Santiago fahren (oder laufen ganz nach Geschmack). Hier ein paar Adressen: das Balneario de Arnedillo (La Rioja) liegt etwa 150 km von Roncesvalles, dem Ausgangspunkt des französischen Weges entfernt. Auch der moderne Badetempel von Belén Moneo und Jeff Brock in Panticosa ist einen Stopp wert. In León kann man in Caldas de Luna Halt machen. Auch am Camino de Norte gibt es Badeorte: Puente Viesgo in Kantabrien und Las Caldas in Asturien. Ein ein wahres Mekka für Spa-Begeisterte ist aber Galicien. Einer der ältesten Badeorte ist La Toja, und auch in Santiago selber kann man sich nach dem langen Weg im Oceano Spa zum Beispiel bei einem Schokoladenbad erholen. Gleich mehrere Spas und Heilbäder gibt es in Ourense im Süden Galicien.

Wie man sieht hat der Jakobsweg mehr zu bieten als nur Pilgerunterkünfte und innere Einkehr.- jeder muss und kann selber entscheiden, wie er nach Santiago kommt und was er auf dem Weg dahin erleben möchte!

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